Der Deutsche Verkehrsgerichtstag in Goslar

ist ein Kongress von Verkehrsrechts- und Verkehrsexperten, der alljährlich in der letzten Januar-Woche stattfindet.
Er wird von der Deutschen Akademie für Verkehrswissenschaft ausgerichtet und dauert jeweils drei Tage (mittwochs bis freitags).
Am Mittwoch finden die Mitgliederversammlung der Akademie und gesellschaftliche Veranstaltungen statt.
Am Donnerstag wird der Verkehrsgerichtstag mit einer Versammlung in der Kaiserpfalz in Goslar offiziell eröffnet: Nach Begrüßungsansprachen wird von einem prominenten Redner ein Plenarvortrag zu Fragen von aktueller und grundsätzlicher Bedeutung gehalten. Ab Mittag tagen acht Arbeitskreise, die jeweils anhand von drei Referaten  aktuelle Themen diskutieren.
Am Freitag verabschieden die Arbeitskreise ihre
Empfehlungen. Diese enthalten Anregungen und Forderungen gegenüber dem Gesetzgeber, der Verwaltung und der Justiz sowie gegenüber den Verkehrsteilnehmern und der Öffentlichkeit. Am Nachmittag endet das Programm mit einem weiteren Plenarvortrag im großen Saal des Tagungszentrums.

Der bessere Schutz von Kindern, die Probleme jugendlicher und älterer Kraftfahrer und anderer Verkehrsteilnehmer, der "Disco-Unfall", die Unfallgefahr durch hohe Geschwindigkeit, der Schutz der Allgemeinheit vor Fahrern, die unter Einfluß von Alkohol oder Drogen stehen, - wie ein roter Faden zieht sich durch die Themen der Arbeitskreise und die Ansprachen der Präsidenten der Akademie und des Verkehrsgerichtstags der Gedanke der Verkehrsicherheit.
 

Nachfolgend können Sie die unsere Themen betreffenden Empfehlungen ab dem 37. Verkehrsgerichtstag (1999) nachlesen.

37. VGT 1999 38. VGT 2000 40. VGT 2002 41. VGT 2003
43. VGT 2005 44. VGT 2006 45. VGT 2007 47. VGT 2009