Subjektive und objektive Alkoholmarker beim Screening eines riskanten Umgangs mit Alkohol - Ein alternativer Zugang zu Risikopopulationen im Rahmen der Prävention von Gesundheitsstörungen durch Alkohol

Glitsch, Bornewasser, Philipp, Dünkel und Lignitz von der Universität Greifswald beschreiben in der interdisziplinären Arbeit einen alternativen Zugang zu einer Risikogruppe alkoholgefährdeter Personen am Beispiel von Trunkenheitsfahrern. Sie erhoffen sich davon neue Möglichkeiten, Risikogruppen möglichst frühzeitig zu identifizieren und geeignete präventive Maßnahmen einer breiten Bevölkerungsgruppe zugänglich zu machen.


 

Modifizierte ADH-Methode zur quantitativen Bestimmung von Ethylalkohol mit dem EPOS-Analyzer 5060

Schmidt und Below vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Greifswald stellen in dem Beitrag eine gegenüber dem bisherigen Verfahren modifizierte ADH-Methode vor, die mit gebrauchsfertigen Reagenzien arbeitet und für den EPOS-Analyzer 5060 angepasst wurde. Der damit gewonnenen Ergebnisse korrelieren gut zu den mit der GC-Methode ermittelten Konzentrationswerten.


 

Nachweis übertherapeutischer Mengen von Estazolam bei einem Kraftfahrer

Rocholz und Kaatsch vom Institut für Rechtmedizin der Universität Kiel sowie Ahrens vom Institut für Rechtsmedizin der Universität Jena referieren einen Einzelfall, in dem die Einnahme einer übertherapeutischen Dosis der nicht in Deutschland, jedoch in angrenzenden Nachbarstaaten zugelassen Substanz Estazolam (Triazolobenzodiazepin) bei einem Kraftfahrer nachgewiesen werden konnte, bei dem aufgrund typischer Ausfallerscheinungen zunächst der Verdacht auf eine alkoholbedingte Fahruntauglichkeit bestand.


 

31. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin vom 22. bis 24. März 2001 in Frankfurt/Main

Händel fasst ihn seinem Beitrag die wesentlichen Ergebnisse der Vorträge zusammen.