- Vorschlag für ein standardisiertes Verfahren zur Gewinnung vergleichbarer experimenteller Ergebnisse -
Graw und Haffner vom Institut für Rechtsmedizin der Universität München stellen ein Berechnungsmodell vor, das einen von der Bezugskonzentration QAAK unabhängigen Vergleich des BAKven/AAK-Konversionsfaktors Q in der postresorptiven Eliminationsphase ermöglicht.
Jansen vom Medizinisch-Psychologischen Institut des TÜV Nord-Gruppe setzt sich kritisch mit den Daten zur Wirksamkeit des verkehrstherapeutischen Programms "Nüchtern fahren" auseinander, die kürzlich in einer Studie von Scheucher, Eggerdinger und Aschersleben publiziert wurden, und wirft sodann einige grundlegende Aspekte bezüglich der methodischen Anforderungen an derartige Untersuchungen auf (vgl. dazu auch die nachfolgende Erwiderung).
Scheucher, Eggerdinger und Aschersleben setzen sich in ihrem Beitrag mit den kritischen Anmerkungen von Jansen an ihrer Studie auseinander (vgl. dazu den vorhergehenden Beitrag).
Evers von der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) gibt in seinem Beitrag einen Überblick über das EU-Forschungsprojekt ALCOLOCKS (Alcohol interlock implementation in the European Union - Feasibility study and field trial[s]), das die Abschätzung der technischen, rechtlichen, administrativen und gesellschaftlichen Realisierbarkeit einer Einführung atemalkoholsensitiver Zündsperren für alkoholauffäliige Kraftfahrer innerhalb der EU zum Gegenstand hatte. Die zentralen Ergebnisse der Studie werden vorgestellt.