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E-Scooter: Dringender Handlungsbedarf nach Alkoholunfällen

BADS finanziert erste Studie zur Ermittlung der alkoholbedingten Fahruntüchtigkeit bei E-Tretrollern Hamburg (nr). Muss die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit bei Nutzern von E-Tretrollern (E-Scooter) strenger bewertet werden als bei den übrigen Verkehrsteilnehmern? Diese Frage soll jetzt eine Studie beantworten, die der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) in Auftrag gibt und mit 40 000 € unterstützt. Durchgeführt wird die Studie vom Institut für Rechtsmedizin an der UNI-Düsseldorf. Der Präsident des BADS, der Hannoveraner Jurist Helmut Trentmann, wies auf die zunehmend größeren Gefahren durch E-Scooter hin. „Abgesehen davon, dass mit den Rollern vielfach disziplinlos gefahren wird, missachten viele Nutzer die im Verkehr gültigen Promillegrenzen“, sagte Trentmann. So ermittelte die Polizei beispielsweise während des Münchner Oktoberfestes 414 betrunkene E-Roller Fahrer und zog 254 Führerscheine ein. Bei mehr als der Hälfte der 21 registrierten Unfälle waren die Fahrer alkoholisiert. Die Annahme, die allgemeine Grenze für Kraftfahrzeuge – 1,1 Promille – sei nach aktueller Lage anzuwenden, stoßen beim BADS auf rechtliche und tatsächliche Bedenken. Die Grenze der absoluten Fahruntüchtigkeit muss wegen der Besonderheiten der Roller niedriger gezogen werden. „Wir nehmen mit der von uns mitfinanzierten Studie unsere seit sieben Jahrzehnten laufenden Bemühungen wahr, Alkohol und Drogen als Störer der Verkehrssicherheit zu minimieren bzw. auszuschalten und wollen mit der Finanzierung Klarheit in ein bisher nicht wissenschaftlich beachtetes Problemfeld bringen. „Der Rollerfahrer fährt stehend, was höhere Anforderungen an den Gleichgewichtssinn stellt, zudem hat der Scooter extrem kleine Räder und eine kurze Lenkstange.“ Ohne größere Anstrengungen seien darüberhinaus vergleichsweise hohe Geschwindigkeiten bei wesentlich höheren Beschleunigungen erreichbar, so Trentmann. Die Studie wird von dem Arzt für Rechtsmedizin, PD Dr.med. Benno Hartung und dem forensischen Toxikologen, Prof.Dr.rer.nat.Thomas Daldrup verantwortet. Juristische Begleitung: Bundesrichter a.D. Kurt Rüdiger Maatz.

Medizinjournalist Matthias Bastigkeit: Etwa 40.000 Autofahrer lenken unter dem Einfluss von Arzneimitteln ein Fahrzeug

Rund ein Fünftel aller zugelassenen Arzneimittel können nach den Angaben ihrer Hersteller die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Darauf hat der Medizinjournalist Matthias Bastigkeit jetzt in einem Festvortrag für den BADS unter dem Titel „Medikamente und Neue psychoaktive Substanzen im Straßenverkehr“ hingewiesen. Statistisch gesehen werde damit jeder fünfte Unfall direkt oder indirekt durch Medikamente verursacht. „Rund 80 Prozent der Menschen, die sich mit Arzneimitteln ans Steuer setzen, sind sich der Gefahr aber nicht bewusst“, so der Referent.

BADS mit Rap-Video "Diese eine Nacht" von MaximNoise in Neuen Medien präsent

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr BADS weitet seine Präventionsarbeit aus und nutzt jetzt auch You Tube- Kanäle. „Nach dem wir mit unseren Aufklärungsmaterialien wie Flyern, Plakaten, Filmen, Hörfunk- und Kino Spots schon ein breites Spektrum der Kommunikationswege bespielt haben, wollen wir unsere Prävention noch stärker an die junge Generation anbinden“, sagte der Präsident des BADS, der Münchner Jurist, Dr. Peter Gerhardt, jetzt bei der Vorstellung eines Musik-Videos.

Neuer BADS-Präsident Helmut Trentmann: „Oberstes Ziel: Null Promille und Null Drogen im Straßenverkehr“

Helmut Trentmann, (73) der vor seiner Pensionierung als Leitender Oberstaatsanwalt in Verden tätig war, löst Dr. Peter Gerhardt ab, der nach 10 Jahren als Präsident für das Amt nicht wieder kandidierte.

Prof. Dr. Thomas Daldrup mit Danner-Medaille in Gold des BADS ausgezeichnet

Der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) hat den Düsseldorfer Rechtsmediziner Prof. Dr. Thomas Daldrup mit der Senator-Lothar-Danner-Medaille in Gold ausgezeichnet. Der Preis wurde heute (27.Sept. 2019) in einem feierlichen Festakt im Kölner Gürzenich vor einer großen Anzahl von Gästen aus Politik, Justiz und Polizei überreicht.

E-Scooter kein Schlupfloch bei Alkohol- und Drogenfahrten

Hamburg, den 15. Juli 2019 Hamburg (nr). Auch Fahrten unter Alkohol und Drogen mit einem E-Roller sind strafbare Handlungen und werden wie alle anderen Fahrten mit einem Fahrzeug unter Einfluss von Alkohol und sonstigen Rauschmitteln entsprechend geahndet. Darauf hat jetzt der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS) aufmerksam gemacht.

Tag der Verkehrssicherheit in Bremen

Die Verkehrsabteilung der Polizei Bremen beteiligte sich am Samstag dem 15. Juni 2019 am bundesweiten Verkehrssicherheitstag. Im WESERPARK ging es in der Zeit von 10 – 16 Uhr, bei ca. 16.000 Besuchern des riesigen Einkaufszentrums, u.a. um die Themen „Ablenkung im Straßenverkehr“, „Sicherheit im Auto“ und „Rettungsgasse“.

Drogenkontrolle der Polizei Bremen

In der 22. KW fand in Bremen eine von Spezialkräften der Polizei Bremen organisierte Fachtagung „Drogenerkennung im Straßenverkehr (DiS)“ mit Einsatzkomponenten statt.