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Landessektion Berlin-Brandenburg

Herzlich willkommen auf der Seite der Landessektion Berlin-Brandenburg.

Die Landessektion stellt sich vor:

 

 

Landesvorsitzender per 1.6.2021

Dr. med Hartmut Fischer Rechtsmedizin Potsdam

 

Geschäftsführer per 1.10.2021

Dr. jur. Joachim Sproß, Rechtsanwalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Förderer des Bundes gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr,

der Bund wurde am 25. Mai 1950 unter dem Namen ,,Bund für alkoholfreien Verkehr“ auf Initiative des damaligen Präses des Amtes für Verkehr der Freien und Hansestadt Hamburg, Senator Lothar Danner, als gemeinnützige Vereinigung mit Sitz in Hamburg gegründet. Durch Veranstaltungen, Seminare, Selbsterfahrungen am Fahrsimulator und wissenschaftliche Beiträge leisten wir seither bundesweit einen Beitrag zur Verkehrssicherheit.

Unsere Selbsterfahrungstests mit dem Fahrsimulator wenden sich an alle Organe der Rechtspflege, die sich mit der Strafbarkeit des Konsums von Alkohol und Rauschmitteln beruflich beschäftigen. Unsere wissenschaftliche Publikation „Blutalkohol“ ist in Fachkreisen anerkannt und offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft für Verkehrsmedizin.

Mit den beiliegenden Filmen wollen wir vor allem junge Menschen ansprechen und auf die Gefahren im Straßenverkehr unter Alkohol- und Drogeneinfluss hinweisen. Junge Fahrerinnen und Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren sind überproportional an folgenschweren Verkehrsunfällen beteiligt, dies in einer Vielzahl der Fälle im Zusammenhang mit Alkohol und anderen Suchtmitteln. Mit Schlagzeilen wie „Kiffen ist cool“ oder „Saufen, bis der Arzt kommt“ werden derartige Problematiken verharmlost.

Alkohol

Das Zusammenwirken von Unerfahrenheit und eine Enthemmung durch Alkohol erhöht gerade bei Führerscheinneulingen das ohnehin schon hohe Unfallrisiko. Untersuchungen haben ergeben, daß bereits bei 0,1 Promille Alkoholkonzentration das Risiko, im Straßenverkehr zu verunglücken, bei Fahrerinnen und Fahrern unter 21 Jahren um 25% steigt. In der Öffentlichkeit wird zu wenig problematisiert, daß Alkohol in hoher Konzentration ein Gift ist, das zum Absterben vieler Körperzellen führt. Gerade bei Heranwachsenden ist eine dauerhafte Schädigung körperlicher Fertigkeiten zu befürchten. Eine unterschätzte Problematik stellen bereits die Alcopops dar. Fast jeder zweite Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren trinkt regelmäßig Alcopops oder Biermixgetränke. Der Alkoholgehalt beträgt je nach Marke bis zu sechs Vol-%. Das ist mehr als ein Glas Bier oder Wein. Unser Filmbeitrag soll hier Aufklärung gerade bei Jugendlichen betreiben.

Drogen

Einmal gekifft zu haben, ist für viele ein temporäres Ereignis. Zunehmend ist es jedoch salonfähig geworden, Haschisch oder Marihuana zu konsumieren. Es ist cool, die „Flamme des Vergessens“ im Freundeskreis zu rauchen. Wissenschaftler warnen vor schweren gesundheitlichen Gefahren gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden. Besonders wenn Jugendliche seelischer Rückhalt fehlt oder die eigenen Probleme durch Rauscherlebnisse vermeintlich besser bewältigen wollen, begeben sie sich in einen Kreislauf, der fatal enden kann.

Der erste Weg zu Drogen ist oft der Griff zur Zigarette in der pubertären Phase. Es ist das Symbol für das Erwachsenwerden – es ist cool. Aus der kriminalpolizeilichen Erfahrung weiß man, daß Cannabisraucher auch überdurchschnittliche Zigarettenkonsumenten sind, die oft die Zigarette selbst drehen. Irgendwann reicht denen der Nikotinwirkstoff nicht mehr zur Sättigung ihres Verlangens aus. Das Suchtverlangen bezieht sich auf den Hauptwirkstoff des Cannabis, das Tetrahydrocannabinol (THC).

Neben diesen Drogen macht zunehmend der Konsum von sog. „Partydrogen“ (z.B. Ecstasy) Sorgen. Der Konsum von Amphetaminen und vor allem von Crystal Meth. Einigen Stoffen wird zugeschreiben, daß man tagelang feiern kann, Prüfungsstress meistert, die Leistungsbereitschaft erhöht und/oder die sexuelle Lust steigert. Die negativen Gesundheitsschäden bei der Einnahme dieser Drogen gerade bei Jugendlichen und Heranwachsenden sind endgültig. Die Spätfolgen werden meistens erst nach 10 – 15 Jahren sichtbar.

Ausblick

Der BADS will sich dieser Problematik weiterhin in besonderer Weise annehmen. Hierzu bieten wir insbesondere in Bildungseinrichtungen an im Rahmen einer Projektwoche einen Beitrag leisten zu wollen. Eine anschließende Nacharbeitung wird gerne ebenfalls angeboten.

Gerade in der nun seit 2020 andauernden Pandemie haben die Jugendlichen und Heranwachsenden nicht mehr das für uns Ältere notwendige Maß an Kommunikation und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Hier gilt es, besonders aufmerksam zu sein.

Das sind wir der heranwachsenden Generation gerade in Corona-Zeiten auch schuldig.

Veranstaltungen der Landessektion Berlin Brandenburg

     
Datum Ort Thema
     
20.11.2021 Sachverständige Dr. Weyde, Berlin Alkohol-Selbsterfahrungsversuch mit Referendaren
     
05.05.2022 Fachmarkt & Brandenburger Tor, Berlin Don´t drink and drive,  bundesweite Veranstaltung
     
21.06.2022 Landesvertretung Baden-Württemberg Brauereiverband 175 J. Jubliäum
     
28.-30.06.2022 Landhaus Rosenthal, Berlin Blockveranstaltung Schulen mit Verkehrswacht
     
13.08.2022 Globus Fachmärkte Lichtenberg Tag der Gesundheit (10.00 - 17.00 h)
     
17.08.2022 Museumsplatz Goslar Verkehrsgerichtstag Berliner Abend mit Richter, Staastanwälte, Amtsanwälte
     
20.08.2022 Sachverständige Dr. Weyde, Berlin Alkohol-Selbsterfahrungsversuch mit Referendaren
     
29.08.-31.08.2022 FAIR Jugendclub (Marzahn) , Berlin Blockveranstaltung Schulen mit Verkehrswacht
     
18.09.2022 Berlin-Mitte (Polizei) Tag der offenen Tür, Berliner Polizei
     
13.10.2022 DEKRA, Cottbus Alkohol-Selbsterfahrungsversuch mit Referendaren
     
18.10.-20.10.2022 Jugendfreizeitheim Fuchsbau, Berlin Blockveranstaltung Schulen mit Verkehrswacht
     
22.-24.11.2022 M-Taut Oberschule, Lichtenberg, Berlin Blockveranstaltung Schulen mit Verkehrswacht
     

Kontakt

Landessektion Berlin-Brandenburg
Am Schlangengraben 9 d
13597 Berlin

Tel.: 030 8921037
Fax : 0308610030
E-Mail: berlinbb@bads.de

Bankverbindung:

Postbank Berlin, IBAN DE37 1001 0010 0010 5851 08, BIC PBNKDEFF


Newsmeldungen

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Der BADS Berlin-Brandenburg führte am 20.08.2022 einen Alkohol-Selbsterfahrungsversuch mit 25 Referendaren aus Berlin und Brandenburg bei dem Sachverständigen Dr. Michael Weyde durch.

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Termine

z.Zt. keine Termine vorhanden.

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