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Ermittlungs- und Strafverfahren

Stellt sich heraus, dass der Alkoholkonsum oder der Konsum illegaler Drogen so erheblich gewesen ist, dass ein Straftatbestand erfüllt sein könnte, fertigt die Polizei eine Strafanzeige gegen den Fahrzeugführer, die der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeleitet wird. Diese prüft den Sachverhalt und ordnet u. U. noch weitere Ermittlungen an. Besteht danach hinreichender Tatverdacht, erhebt die Staatsanwaltschaft entweder Anklage oder stellt beim Amtsgericht den Antrag auf Erlass eines Strafbefehls gegen den Beschuldigten. Im Falle der Anklage oder bei einem Einspruch gegen den Strafbefehl kommt es zu einer öffentlichen Hauptverhandlung vor Gericht, das im Falle einer Verurteilung des Angeklagten gegen diesen eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe verhängt. Daneben wird im Regelfall bei alkohol- oder drogenbedingten Verkehrsstraftaten die Fahrerlaubnis entzogen, der Führerschein eingezogen und die Verwaltungsbehörde angewiesen, dem Verurteilten vor Ablauf einer bestimmten Sperrfrist keine neue Fahrerlaubnis zu erteilen. Statt der Entziehung der Fahrerlaubnis kann in leichteren Fällen auch ein Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten ausgesprochen werden.