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Ordnungswidrigkeitenverfahren

Liegen "nur" die Voraussetzungen des § 24a oder § 24c StVG vor, wird gegen den Fahrzeugführer ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Dieses unterscheidet sich vom Strafverfahren dadurch, dass die Verfolgungszuständigkeit grundsätzlich bei der zuständigen Verwaltungsbehörde liegt. Die Ahndung erfolgt durch einen Bußgeldbescheid, in dem eine Geldbuße sowie unter Umständen ein Fahrverbot zwischen einem und drei Monaten verhängt werden kann. Nach rechtskräftigem Abschluss des Verfahrens erfolgt eine Miteilung an das Kraftfahrtbundesamt ("Verkehrssünderkartei"), nicht jedoch an das Bundeszentralregister (Vorstrafenregister). Der Täter ist nicht vorbestraft.

Hier eine Übersicht zu den Sanktionen bei Verstößen gegen die §§ 24a und c StVG.