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Crack - Herkunft

crack

Crack ist Mitte der 80iger Jahre in amerikanischen Großstadtslums vermutlich zufällig bei dem Versuch entdeckt worden, Kokain durch Zusatz von Backpulver zu strecken, wodurch Kokainhydrochlorid in Kokainbase umgewandelt wird. Es handelt sich um eine Masse aus gelblich-weißen Brocken, die beim Erhitzen ein knackendes Geräusch erzeugen, von dem sich der Name ableitet.

Verwendung

Crack ist das Kokain der "Armen".

Konsum

Die Wirkung ähnelt der von Kokain, hält aber nur ungefähr 10 Minuten an.

Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit

Die Auswirkungen von Crack auf die Verkehrstüchtigkeit ähneln ebenfalls denen von Kokain.

Verbreitung

Crack gewinnt in der Bundesrepublik Deutschland zunehmend an Bedeutung. Im Jahr 2009 wurde es in 1.111 Fällen mit einer Menge von 4,6 kg sichergestellt (Quelle: Bundeskriminalamt).

Im Auftrag der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, erstellte Dr. Heino Stöver von der Universität Bremen die Studie "Crack-Konsum in Deutschland: Verbreitung, Konsummuster, Risiken und Hilfeangebote", die am 31.08.2001 in Berlin vorgestellt wurde.

Langzeitfolgen und Gefahren

Crack hat ein hohes Suchtpotenzial, das durch die kurze Wirkungsdauer der Droge, die zu fortwährendem Konsum reizt, noch verstärkt wird.

Bei nachlassender Drogenwirkung brechen die angenehme emotionale Befindlichkeit und die Pseudo­Konzentration des Konsumenten zusammen. Es treten schwere Depressionen mit verstärkter Neigung zu Gewalttätigkeiten und Aggressionshandlungen auf.

Bei längerem Konsum kommt es zu Lungenentzündung, Bluthochdruck, Appetitlosigkeit, Hautjucken und paranoiden sowie zu schizophrenieähnlichen Zuständen mit irreparablen Hirnschädigungen.